Kontakt zum HIS Kingdom e.V. Spenden-Shoppen für HIS Kingdom Neuigkeiten auf HIS-Kingdom.de Spenden an HIS Kingdom Eigene E-Mail "@HIS Kingdom.de" HIS Kingdom auf Facebook

HIS Kingdom Gerechtigkeit lebenGERECHTIGKEIT
LEBEN

HIS Kingdom Schöpfung bewahrenSCHÖPFUNG
BEWAHREN

HIS Kingdom Zukunft sichernZUKUNFT
SCHENKEN

Dez 18 2014

Vom 1. bis zum 14. Dezember 2014 fand die UN-Klimakonferenz in der peruanischen Hauptstadt Lima statt, wo sich Vertreterinnen und Vertreter von 195 Staaten trafen. Trotz einer zweitägigen Verlängerung konnten sie sich nicht auf konkrete Vorschläge zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen einigen.

Die Delegierten verabschiedeten zum Abschluss der Konferenz den „Lima Call for Climate Action“. Das Dokument sieht vor, dass alle Staaten der Welt eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Reduktion der CO2-Emissionen bei den UN bis März 2015 einreichen. Diese Ziele sollen transparent, vergleichbar und überprüfbar sein, um eine gerechte Verteilung der CO2-Reduktion auf alle Staaten zu ermöglichen. Wie schon auf den vorangegangenen UN-Klimakonferenzen werden die Industriestaaten dazu aufgefordert, konkrete Finanzierungszusagen zur Unterstützung der Anpassung armer Länder an den Klimawandel zu machen. Die Beschlüsse dienen als Basis für ein neues Klimaschutzabkommen, das im Dezember 2015 in Paris beschlossen werden und 2020 in Kraft treten soll.

 

Strittig war bis zum Ende der Konferenz, nach welcher Aufteilung sich die Staaten zukünftig am Klimaschutz beteiligen. So wurde im bisherigen Klimaabkommen, dem Kyoto-Protokoll, lediglich zwischen Entwicklungs- und Industrieländern unterschieden. Wichtige Schwellenländer, die auf Klimakonferenzen weiterhin als Entwicklungsstaaten gelten, gehören mittlerweile zu großen CO2-Verursachern. China und Indien, aber auch Brasilien und Indonesien haben sich bereit erklärt, Anstrengungen gegen die erwartete Klimaerwärmung unternehmen zu wollen. Damit wird nun zumindest angedeutet, dass alle Staaten zum Klimaschutz beitragen müssen. Die Industriestaaten ließen sich hingegen nicht darauf ein, einen konkreten Plan für das Aufstocken der Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen zu erstellen. Auch eine historische Schuld aufgrund ihrer CO2-Emissionen seit Beginn der Industrialisierung gegenüber der weniger entwickelten Welt bleibt unerwähnt.

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sprach von einer „verpassten Gelegenheit", entscheidende Fragen zur Zukunft des internationalen Klimaschutzes schon jetzt zu klären. „Das Ergebnis sorgt nicht für die notwendige Dynamik auf dem Weg zu einem neuen Klimaabkommen, das in einem Jahr in Paris verabschiedet werden soll", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Allein mit solchen selbst gewählten Klimazielen – ohne ernsthafte Überprüfung – wird es nicht möglich sein, den Klimawandel auf unter zwei Grad zu begrenzen.“

Auch Klimaexperte Jan Kowalzig von Oxfam beurteilt das Ergebnis als nicht ausreichend: In Sachen Finanzen stehe kaum etwas im Papier, die Überprüfung der Klimaziele sei schwach und auch bei der Frage, wie die Schäden und Verluste durch den Klimawandel behandelt werden, gebe es keinen Fortschritt. Positiv bewertet Kowalzig, dass die Länder in ihren Verpflichtungen nicht hinter frühere Anstrengungen zurückfallen dürfen. Im Vorfeld hatte Oxfam anlässlich der Konferenz den Bericht „Breaking The Standoff“ vorgestellt, der konkrete Ziele für finanzielle Hilfen zur Anpassung armer Länder an den Klimawandel definiert.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks betont, die Grundlage für die Verhandlungen über den neuen weltweiten Klimavertrag sei nun gelegt: „Der Weg ist jetzt frei für die Schaffung des ersten Abkommens, das alle Staaten in die Klimaschutzanstrengungen einbindet." Der Gipfel von Lima eröffne alle Möglichkeiten für einen ambitionierten, weltweiten Klimaschutz.

2015 findet die UN-Klimakonferenz in Paris statt. Dort soll ein weltweiter Klimavertrag verabschiedet werden. Das neue Abkommen soll erstmals alle Staaten der Erde umfassen. Das übergreifende Ziel ist es, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Nach Studien des Weltklimarates müssten die Emissionen dafür weltweit um 40 bis 70 Prozent bis 2050 reduziert werden, und auf nahe null bis Ende des Jahrhunderts.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

Aktives Spenden

Jetzt spenden


SMS Spende an HIS Kingdom e.V.5 € spenden per SMS:

"GIB5 HIS" an 81190

Kosten der SMS: 5,17 €
zzgl. der Kosten des Mobilfunkanbieters
fürs Absenden einer normalen SMS

Eigene E-Mail-Adresse

Sichere Dir Deine eigene individuelle E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr erfahren