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Jun 12 2015

Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit erschien am 12. Juni 2015 der Bericht „World Report on Child Labour 2015: Paving the way to decent work for young people“ der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die jüngste Schätzung der ILO geht von 168 Millionen Kinderarbeiterinnen und -arbeitern aus, davon 120 Millionen im Alter zwischen fünf und 14 Jahren. Im asiatisch-pazifischen Raum gibt es die meisten arbeitenden Kinder – 79 Millionen. In Subsahara-Afrika arbeiten prozentual die meisten Kinder, 21 Prozent der dort lebenden Kinder sind betroffen.

Die ILO untersuchte die Folgen von Kinderarbeit in zwölf Ländern. Die Resultate zeigen, dass jene Kinder, die vor dem 15. Lebensjahr die Schule abbrechen, kaum den Einstieg in die Berufswelt schaffen. Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit abgestimmter politischer Ansätze im Kampf gegen Kinderarbeit und für menschenwürdige Arbeitsplätze für Jugendliche. „Schulbesuch und eine gute Ausbildung sind zentral für eine menschenwürdige Zukunft der Kinder. Bildung ist der einzige Weg für Kinder weltweit, grundlegendes Wissen und Fähigkeiten für zukünftiges Lernen zu erwerben. Dies ist nicht zuletzt die Grundlage für das weitere Arbeitsleben und damit die Zukunft unserer Kinder“, so ILO-Generaldirektor Guy Ryder bei der Vorstellung des Berichts in Genf. „Wir müssen dafür sorgen, dass alle Kinder zur Schule gehen und eine Ausbildung erhalten, bis sie ins legale Arbeitsalter kommen. Die Ausbildung bestimmt den Rest ihres Lebens.“

Kinderarbeit setzt sich häufig in unbezahlter Familienarbeit und niedrig entlohnten Jobs fort, so der Bericht. In Ländern mit niedrigem Einkommen (zum Beispiel Indien oder Kamerun) verlassen 20 bis 30 Prozent der Kinder im Alter von 15 Jahren die Schule und werden Teil des Arbeitsmarkts. Die Mehrzahl davon war zuvor als Kinderarbeiter eingesetzt. Nicht eingeschult seien weltweit ungefähr 58 Millionen Kinder im Primarschulalter.

Der Bericht empfiehlt frühe Interventionen zur Vermeidung von Kinderarbeit und zur Ermöglichung des Schulbesuchs, ebenso wie Maßnahmen, die den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt erleichtern. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei 47,5 Millionen junger Menschen im Alter von 15 -17 Jahren in risikoreicher und gefährlicher Arbeit. Hier sind Mädchen und junge Frauen in besonderer Weise betroffen. Fünf Millionen Kinder müssen unter Bedingungen arbeiten, die der Sklaverei gleichen und in denen sie keinen Zugang zu Bildung haben. Die ILO fordert, dass bei der Verabschiedung der neuen Entwicklungsziele der UN im September eine kohärente Politik auf dem Gebiet der Kinderarbeitsbekämpfung sichergestellt wird. Es sollten wirksame Strategien zur Bekämpfung von Kinderarbeit entwickelt werden. Gleichzeitig soll das Angebot an sicheren Arbeitsstellen für Jugendliche verbessert werden.

Nobelpreisträger Kailash Satyarthi rief im Rahmen des Welttags gegen Kinderarbeit zu einem Bewusstseinswandel auf. „Wenn wir an unsere eigenen Kinder denken, glauben wir, dass sie Doktoren, Ingenieure und Professoren werden – die ganze Welt steht ihnen offen. Aber wenn wir über andere Kinder sprechen, denken wir, ok, das sind arme Kinder, lass‘ sie arbeiten, wir werden ihnen irgendwann helfen. Lassen Sie uns auch diese Kinder wie unsere eigenen Kinder betrachten.“

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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