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Jun 26 2015

Zwei Wochen hat die Klimakonferenz der UN in Bonn getagt, um einen Text für ein Weltklimaabkommen auszuarbeiten, das in sechs Monaten beim UN-Klimagipfel in Paris verabschiedet werden soll. Zum Abschluss erhielt die Verhandlungsleitung ein Mandat, in den nächsten Wochen einen konsolidierten Text vorzulegen, der die Basis für weitere Verhandlungen bietet.

„Damit zeichnet sich endlich mehr Tempo in den UN-Klimaverhandlungen ab. Zudem markiert dies den Übergang in politische Verhandlungen“, so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Damit ist das zentrale Ziel dieser Verhandlungsrunde erreicht“. Auch auf Ebene der Klimabeiträge der einzelnen Staaten für das Pariser Abkommen gibt es Bewegung. Durch den Druck des G7-Gipfels haben nun alle G7-Mitglieder ihr Klimaschutzziel angekündigt. Hoffnungsvolle Zeichen kommen vom afrikanischen Kontinent.  So haben Gabun, Marokko und Äthiopien weitreichende Klimapolitiken vorgelegt. Laut Germanwatch können die von der G7 unterstützten afrikanischen Initiativen für Erneuerbare Energien und Klimarisikoversicherungen weiteren Schwung für den Kontinent bringen. „Immer mehr Akteure in Afrika erkennen, wie stark Klimaschutz, Anpassung und Armutsbekämpfung zusammenhängen“, sagte Bals.

Zum Abschluss der Bonner UN-Verhandlungen kritisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass der erforderliche Abschied von fossilen Energiequellen bis 2015 nicht als zentrales Element des zukünftigen Klimavertrags bestätigt worden sei. „Von dem beim G7-Gipfel beschworenen Geist der Dekarbonisierung war in Bonn nichts zu sehen. Die bisherigen Klimaschutzpläne der G7-Staaten und vieler anderer Länder reichen bei weitem nicht aus, um die Erderwärmung zu begrenzen“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Er kritisierte auch, dass in Bonn nicht geklärt worden sei, ob die nationalen Klimaschutzpläne überhaupt in das Paris-Abkommen aufgenommen oder nur als unverbindliche Absichtserklärungen angehängt würden.

Sven Harmenling, Klimaexperte von CARE stellte fest: „Die Regierungen bewegen sich immer noch im Schneckentempo auf Paris zu. Die Verhandlungen kommen zu langsam voran, um in sechs Monaten einen fairen und ehrgeizigen Klimavertrag in Paris beschließen zu können. Hier in Bonn haben mehr als 100 Entwicklungsländer noch einmal deutlich auf die Gefahren hingewiesen, die eintreffen, wenn der globale Temperaturanstieg nicht auf 1,5 Grad begrenzt wird. Dies muss in den Hauptstädten der Welt widerhallen“, so Harmeling.

Der in Bonn verhandelte 85 Seiten umfassende Text ist noch in über 220 Punkten strittig. Im August und Oktober finden noch zwei weitere Verhandlungsrunden in Bonn statt, bevor der Weltklimagipfel in Paris vom 30. November bis 11. Dezember 2015 durchgeführt wird.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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