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Jun 20 2015

Am 20. Juni 2015 fand der diesjährige internationale Gedenktag für Flüchtlinge statt. Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, Staatenlosen und Rückkehrerinnen und Rückkehrern auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) veröffentlicht zu diesem Tag seine aktuellen Zahlen aus dem neuen UNHCR Global Trends Report. Aus diesem Bericht geht hervor, dass sich aktuell 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Konflikten und Verfolgung befinden. Dies ist die höchste Zahl, die jemals vom UN-Flüchtlingshilfswerk gemessen worden ist. Vor allem der Krieg in Syrien trieb viele Menschen in die Flucht. Der UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres stellte dazu fest: „Wir werden aktuell Zeugen eines Paradigmenwechsels. Wir geraten in eine Epoche, in der das Ausmaß der globalen Flucht und Vertreibung sowie die zu deren Bewältigung notwendigen Reaktionen alles davor Gewesene in den Schatten stellen".

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) betonte in diesem Zusammenhang die gemeinsame internationale Verantwortung für das Thema Flucht und Vertreibung. Vor allem auf EU-Ebene sähe man deutlichen Handlungsbedarf hinsichtlich erhöhter Mittel und einer besseren Koordination, um der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Dazu forderte Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt: „Gute Flüchtlingspolitik muss drei Dinge gleichzeitig leisten: Menschenleben retten, Fluchtursachen bekämpfen, Zukunftsperspektiven eröffnen". Vor allem die Bekämpfung der Fluchtursachen stehe auf der entwicklungspolitischen Agenda von Bundesminister Dr. Gerd Müller ganz oben, so Kitschelt.

Im Zuge dieser dramatischen Entwicklung fordert Amnesty International eine höhere Bereitschaft der europäischen Staaten Flüchtlinge aufzunehmen. „Angesichts von Verfolgung, Krisen und zunehmenden bewaffneten Konflikten werden auch nach Europa mehr Flüchtlinge kommen. Die Nachbarländer allein können den Schutz der Menschen nicht leisten. Das gegenwärtige Gezerre um die Aufnahme von Flüchtlingen innerhalb der EU ist eines Friedensnobelpreisträgers unwürdig“, betonte Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International. Das Forum Menschenrechte  verweist ferner darauf, dass die mehreren Hunderttausend Flüchtlinge, deren Ankunft zu erwarten sei, nicht allein von den Staaten an der Außengrenze der Europäischen Union (EU) aufgenommen und deren Asylanträge bearbeitet werden könnten. Aus diesem Grund müsse man eine Weiterreise der Flüchtlinge aus den Grenzstaaten der EU ermöglichen.

Auch das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR äußerte sich anlässlich des Weltflüchtlingstages und warnte vor einer verzerrten eurozentrischen Wahrnehmung der Flüchtlingsproblematik. „Die EU trüge schließlich nur einen Bruchteil der weltweiten Last“, erklärte MISEREOR-Geschäftsführer Dr. Martin Bröckelmann-Simon. Es dürfe außerdem nicht vergessen werden, „dass rund Dreiviertel dieser Menschen es als Binnenvertriebene nicht einmal über die eigene Landesgrenze schafften, geschweige denn nach Europa“, so Bröckelmann-Simon. Knapp 86 Prozent aller Flüchtlinge befanden sich 2014 in Ländern, die als wirtschaftlich weniger entwickelt galten.

Die Caritas nutzte den Weltflüchtlingstag hingegen, um ihre Anerkennung für die erbrachte Hilfsbereitschaft und Anteilnahme der Bevölkerung in Deutschland auszudrücken. „Ohne die vielen tausend Frauen und Männer, die sich freiwillig und ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen und sie im Alltag begleiten und unterstützen, wäre die Situation nicht zu bewältigen“, so Prälat Dr. Peter Neher. Dieses Interesse am Anderen, diese Bereitschaft, die eigene Zeit zur Verfügung zu stellen, sei ein deutliches Zeichen gelebter Solidarität mit Menschen in Not.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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