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Mai 29 2015

Weltweit ist die Zahl der Hungernden auf 795 Millionen gesunken, so der aktuelle UN-Bericht zur Lage der Welternährung (The State of Food Insecurity in the World 2015). 2013 galten noch 842 Millionen Menschen als unterernährt. In den Neunzigerjahren waren es nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als eine Milliarde Menschen.

Als Ursachen für diese positive Entwicklung werden unter anderen das Wirtschaftswachstum in Ländern wie China und eine produktivere Landwirtschaft genannt. Der Anteil der Bevölkerung, der nicht über ausreichende Nahrung für ein aktives und gesundes Leben verfügt, hat sich in den Entwicklungsländern deutlich verringert, von 23,3 Prozent in den Jahren 1990-92 auf aktuell 12,9, Prozent, somit haben derzeit 216 Millionen Menschen weniger als vor 25 Jahren nicht genug zu essen. Während die größten Fortschritte bei der Bekämpfung des Hungers in Südostasien, Lateinamerika, der Karibik und Teilen Afrikas erzielt wurden, sind 24 afrikanische Länder heute von Nahrungsmittelkrisen betroffen, häufig Krisengebiete mit schwachen oder fehlenden staatlichen Strukturen.

Der Bericht, der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dem Internationalen Fonds für ländliche Entwicklung (IFAD) und dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) herausgegeben wurde, kritisiert, dass bisher nur 72 von 129 Ländern das Millenniumsentwicklungsziel erreicht haben, den Anteil der Hungernden an der Bevölkerung zu halbieren.

Dem Bericht zufolge sind es vor allem drei Ansätze, mit denen Ernährungssicherheit erreicht werden kann: 1. Eine verbesserte landwirtschaftliche Produktionen – insbesondere durch Kleinbauern – reduziert effektiv Hunger und Armut. 2. Wirtschaftliches Wachstum allein ist nicht genug: Erlöse müssen in Sozialleistungen und Entwicklungsprogramme investiert werden, damit die gesamte Bevölkerung davon profitiert. 3. Der Ausbau sozialer Sicherungsnetze reduziert die Zahl der Hungernden. Krankenversicherungen, Schulspeisungsprogramme und Sozialleistungen für bedürftige Haushalte in Form von Geld oder Nahrungsmittelgutscheinen stellen außerdem sicher, dass die gesamte Bevölkerung Zugang zu nahrhaftem Essen hat, welches ein produktives Leben ermöglicht.

Nach Ansicht der Welthungerhilfe zeigt der Bericht „kaum Fortschritte in der weltweiten Hungerbekämpfung“, so die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Diekmann. „Setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, rückt unser Ziel – eine Welt ohne Hunger bis 2030 – in weite Ferne. Dann wären wir erst nach dem Jahr 2060 soweit“, erklärte Diekmann. Mit Blick auf den bevorstehenden G7-Gipfel am 7. und 8. Juni forderte Diekmann: „Die G7-Regierungen müssen eine deutliche Trendwende einleiten, ihre Bemühungen verstärken und die staatlichen Mittel zur Hungerbekämpfung bis 2030 kontinuierlich erhöhen.“

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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