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Mai 08 2015

Laut dem „Weltarbeits- und Sozialbericht 2015“ der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit nur ein Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in stabilen Beschäftigungsverhältnissen, drei Viertel sind zeitlich befristet beschäftigt, arbeiten in informellen Jobs – häufig ganz ohne Verträge – oder als sogenannte „own account worker“ auf eigene Rechnung oder in unbezahlter Familienarbeit.

Über 60 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – davon die Mehrzahl in Ländern des Globalen Südens – arbeitet ohne Beschäftigungsvertrag. Damit prägen Unsicherheit und wachsende Ungleichheit den globalen Arbeitsmarkt, so der Bericht. Der allgemein zu verzeichnende weltweite Anstieg der Lohnarbeit betreffe nur die Hälfte der Erwerbsbevölkerung, zudem seien große regionale Unterschiede zu verzeichnen. Während in Industrieländern und Ländern Zentral- und Südosteuropas rund acht von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angestellt sind ist dies in Südasien und Sub-Sahara-Afrika nur bei rund zwei von zehn der Fall.

Ein weiterer Trend sei der erhebliche Anstieg von Teilzeitarbeit, besonders bei Frauen. Es sei Aufgabe politischer Entscheidungen, diese Veränderungen in der Arbeitswelt zu berücksichtigen, betonte ILO-Generaldirektor Guy Ryder: „Die Verlagerung von typischen Beschäftigungsverhältnissen zu atypischen, nicht-standardisierten Formen der Beschäftigung geht in vielen Ländern mit wachsender Armut und Ungleichheit einher. […] Es gilt, Investitionsanreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Erhöhung der Produktivität zu setzen und gleichzeitig Sorge dafür zu tragen, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angemessene Einkommenssicherheit haben – und nicht bloß diejenigen in stabilen Arbeitsverhältnissen.“ Des Weiteren identifiziert der Bericht eine gleichbleibend hohe oder weiter ansteigende Einkommensungleichheit, dieser Trend verstärke sich durch die hohe Anzahl nicht-dauerhafter Formen der Beschäftigung sowie der wachsenden Arbeitslosigkeit.

Der Bericht untersucht außerdem die wachsende Bedeutung der globalen Lieferketten in Bezug auf Veränderungen heutiger Arbeitsmärkte. 453 Millionen Menschen in weltweit 40 Ländern, das sind zwei Drittel des globalisierten Arbeitsmarktes, sind in globalen Lieferketten beschäftigt. Sie produzieren Waren und Dienstleistungen, die in anderen Ländern konsumiert oder weiterverarbeitet werden. Im Vergleich waren es im Jahr 1995 nur 296 Millionen Menschen. Diese Entwicklung erfordere eine breit angelegte politische Strategie, damit die globalen Lieferketten sowohl zum wirtschaftlichen Nutzen für Unternehmen und Volkswirtschaften als auch zum sozialen Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den produzierenden Ländern beitragen können. Beispiele wie der „Bangladesh Accord“ hätten bereits gezeigt, dass Veränderungen und ein Beitrag globaler Lieferketten zu Sicherheit und Wachstum möglich seien.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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