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Mai 19 2015

Am 18. und 19. Mai fand der Petersberger Klimadialog statt. Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Ländern trafen sich in Berlin. Sie diskutierten über strittige Fragen  für ein verbindliches Klimaschutzabkommen, das auf dem UN-Klimagipfel Ende des Jahres in Paris verabschiedet werden soll. Auch Kanzlerin Dr. Angela Merkel und der französische Präsident Hollande nahmen an den Beratungen teil.

Die Bundeskanzlerin unterstrich die Bedeutung des Klimagipfels: Die UN-Konferenz in Paris habe die Aufgabe, „alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass 2020 ein verbindliches Klimaabkommen weltweit in Kraft treten kann“, so Merkel. „Deshalb ist es für uns sehr wichtig, alle darauf vorzubereiten, dass sie jetzt schnellstmöglich die Klimaziele definieren, die sie sich national vornehmen.“ Diese Ziele müssten möglichst anspruchsvoll sein. Zusammen mit Frankreich wolle man nun einem Erfolg beim Klimagipfel den Boden bereiten.

Es müsse gelingen, die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen, „um wenigstens die krassesten Folgen des Klimawandels abzuwenden“, sagte Merkel in ihrer Rede. Dafür sei im Laufe dieses Jahrhunderts weltweit „ein vollständiges Umsteigen auf kohlenstofffreies Wirtschaften“ notwendig. Merkel bekräftigte die deutschen Ziele, CO²-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um bis zu 95 Prozent zu senken. Bei diesem Umbauprozess müsse es aber auch gelingen, "wirtschaftliche Leistung und ambitionierte Klimaziele in Einklang zu bringen". Die deutschen Mittel für internationalen Klimaschutz will die Bundesregierung auf jährlich vier Milliarden Euro verdoppeln.

Als "wichtige Messlatte für den bevorstehenden G7-Gipfel und in der deutschen Debatte um Kohlestrom" bezeichnete die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Rede der Bundeskanzlerin. „Von den Industrieländern wird erwartet, dass sie deutlich vor 2050 im Energiesektor ohne Kohle, Öl und dann auch Gas auskommen“, sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Als besonders erfreulich stufte Germanwatch die Ankündigung der Kanzlerin zur Verdoppelung der deutschen Beiträge zur Klimafinanzierung ein. „Wenn es der Kanzlerin gelänge, beim G7-Gipfel einen Plan auf den Weg zu bringen, wie die versprochene Klimafinanzierung von 100 Milliarden Dollar ab 2020 aufzubringen ist, wäre das ein wichtiges Signal für einen Erfolg beim Klimagipfel in Paris. Das deutsche Klimafinanzierungsziel stärkt ihr für solche Verhandlungen den Rücken“, so Bals.

Anlässlich des Petersberger Klimadialogs und im Hinblick auf den G7-Gipfel forderten der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und die Klima-Allianz Deutschland von Bundeskanzlerin Merkel, eine zukunftsweisende globale Klimapolitik in die Wege zu leiten. "Millionen armer Menschen im Globalen Süden sind bereits heute von Folgen des Klimawandels wie Dürre, Überschwemmungen und Unwetter betroffen", so Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Als Initiatorin des Petersberger Klimadialogs und Gastgeberin des G7-Gipfels im Juni steht Frau Merkel in der Pflicht, eine zukunftweisende globale Klimapolitik in die Wege zu leiten. Klimaschutz ist noch machbar, aber die Welt hat nicht mehr viel Zeit.“

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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