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Apr 19 2015

Vom 17. bis zum 19. April 2015 fand in Washington die gemeinsame Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Eines der zentralen Themen war die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung.

Im Zuge des Treffens des Entwicklungskomitees forderten dessen Vertreterinnen und Vertreter IWF und Weltbank auf, sich weiterhin der Bekämpfung der absoluten Armut zu widmen und entsprechend finanzielle Mittel und technisches Know-how für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) und die Eindämmung des Klimawandels bereitzustellen.

Als Grundlage für die Diskussion um die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung hat das Entwicklungskomitee gemeinsam mit anderen Entwicklungsbanken im Bericht „From Billions to Trillions: Transforming Development Finance. Post-2015 Financing for Development: Multilateral Development Finance“ Vorschläge für deren Verwirklichung vorgelegt. Der Bericht gilt als ein Diskussionsbeitrag mit Blick auf die UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung (FfD3-Konferenz), die im Juli 2015 in Addis Abeba stattfindet. Die Vertreterinnen und Vertreter des Entwicklungskomitees betonen, dass zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung und zur Erreichung der SDG neben den „Milliarden“ an Mitteln öffentlicher Entwicklungsammenarbeit, verstärkt auch der Blick auf die Mobilisierung der „Billionen“ von philanthropischen Stiftungen, Rücküberweisungen, Süd-Süd-Kooperationen und ausländischen Direktinvestitionen gerichtet werden muss.

An der Frühjahrtagung nahm auch Bundesminister Dr. Gerd Müller teil. Mit Blick auf die Finanzierung der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele betonte er, dass die historische Chance auf einen neuen Weltzukunftsvertrag bestehe, mithilfe dessen weltweit Hunger und Armut bis 2030 überwunden werden könnten. „Und die Weltbank als der größte Entwicklungsfinanzierer muss sich genau diesem Schwerpunkt verschreiben und damit einer der zentralen Akteure im Entwicklungsjahr 2015 sein."

Im Vorfeld der Tagung hatten entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (NRO) die Weltbank abermals für ihre Geschäftspraktiken kritisiert. In der Studie „The Suffering of Others. The Human Costs oft he International Finance Corporation’s lending through financial intermediaries“ zeigen Oxfam, Urgewald und andere, die teilweise verheerenden Auswirkungen der Abwicklung von Projektgeldern über Finanzintermediäre wie Banken und Investmentfonds auf die ärmsten und vulnerabelsten Gruppen in den Ländern des globalen Südens. Die für private Investments der Weltbank zuständige International Finance Corporation (IFC) kann Transparenz und Kontrolle bei Projekten, die durch Intermediäre durchgeführt werden, nicht gewährleisten, was in Projekten in Kambodscha, Indien und Guatemala zu Menschrechtsverletzungen und vermeidbaren Umweltschäden geführt hat.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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