Kontakt zum HIS Kingdom e.V. Spenden-Shoppen für HIS Kingdom Neuigkeiten auf HIS-Kingdom.de Spenden an HIS Kingdom Eigene E-Mail "@HIS Kingdom.de" HIS Kingdom auf Facebook

HIS Kingdom Gerechtigkeit lebenGERECHTIGKEIT
LEBEN

HIS Kingdom Schöpfung bewahrenSCHÖPFUNG
BEWAHREN

HIS Kingdom Zukunft sichernZUKUNFT
SCHENKEN

Dez 18 2014

Das Papier der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit dem Titel „Trends in Income Inequality and its Impact on Economic Growth“ (Zusammenfassung in Deutsch) behandelt die Problematik der wachsenden Einkommensungleichheit zwischen Arm und Reich. Es stellt einen negativen Einfluss dieses Trends auf die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern fest.

Dem Bericht zufolge sei in vielen Ländern der OECD die Kluft zwischen den ärmsten 40 Prozent und der übrigen Bevölkerung heute größer als während der letzten 30 Jahre. Die reichsten zehn Prozent verdienen demnach mittlerweile sieben Mal mehr als die ärmsten zehn Prozent der Weltbevölkerung.

Laut der Studie habe jedoch vor allem die stärker werdende Ungleichheit am unteren – und nicht am oberen – Ende einer Gesellschaft den größten negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. „Der Kampf gegen die Ungleichheit“, so OECD-Generalsekretär Angel Gurría, müsse deshalb „in das Zentrum der politischen Debatte rücken“. Vor allem Chancengleichheit im Bildungsbereich spiele hier eine entscheidende Rolle. Wenn beispielsweise die Bildungschancen von Kindern aus sozial schwächeren Familien sehr viel schlechter als die von Kindern aus mittel bis gut verdienenden Haushalten sind, so beeinträchtige diese Ungleichheit in erheblicher Weise das Wirtschaftswachstum des betroffenen Landes.

Die Förderung von gleichen Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund – wird in der Studie deshalb als Kerninstrument für ein funktionierendes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum herausgestellt. Sowohl die Quantität als auch die Qualität der übermittelten Bildungsinhalte seien ausschlaggebend und müssten anhand von steuerlichen Umverteilungsmaßnahmen und Transfers gerechter verteilt sowie für alle jungen Gesellschaftsmitglieder gleichermaßen zugänglich werden. Auch einen Fokus auf junge Familien und junge Menschen sowie die explizite Förderung sozial benachteiligter Gruppen durch verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt, Kinderbetreuung und Lohnzuschüsse für Geringverdienende werden in der Studie als notwendig benannt, um ein weiteres Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich zu verhindern.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

Aktives Spenden

Jetzt spenden


SMS Spende an HIS Kingdom e.V.5 € spenden per SMS:

"GIB5 HIS" an 81190

Kosten der SMS: 5,17 €
zzgl. der Kosten des Mobilfunkanbieters
fürs Absenden einer normalen SMS

Eigene E-Mail-Adresse

Sichere Dir Deine eigene individuelle E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr erfahren