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Feb 02 2015

2016 wird das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte des weltweiten Wohlstands besitzen. „Die soziale Ungleichheit wächst schockierend schnell“, heißt es in einer am 19. Januar 2015 von Oxfam International veröffentlichten Studie zur Vermögensverteilung auf der Welt, die unter dem Titel „Wealth – Having it All and wanting More“ erschienen ist.

„Das Ausmaß der globalen Ungleichheit ist einfach erschütternd“, erklärte Oxfam International-Direktorin Winnie Byanyima bei der Vorstellung der Studie. Einer von neun Menschen auf der Erde habe nicht genug zu essen, eine Milliarde Menschen müssten mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zurechtkommen.

Gleichzeitig habe sich das Vermögen der 80 reichsten Menschen zwischen 2009 und 2014 verdoppelt. Sie besäßen damit genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen, so der Bericht. Bei ihnen hört das steile Gefälle jedoch nicht auf: Fast das gesamte Resteigentum – 46 Prozent von insgesamt 52 Prozent – liegt laut Oxfam derzeit in den Händen von 20 Prozent der Weltbevölkerung. Den verbliebenen Reichtum von etwa 5,5 Prozent würden sich die übrigen 80 Prozent der Menschheit teilen.

„‘Business as usual‘ würde die Welt teuer zu stehen kommen. Die wachsende soziale Ungleichheit droht, uns im Kampf gegen die Armut um Jahrzehnte zurückzuwerfen. Arme Menschen sind von dieser Entwicklung doppelt betroffen: Sie bekommen ein kleineres Stück vom Kuchen, und weil Ungleichheit Wachstum hemmt, ist dieser zu verteilende Gesamtkuchen kleiner, als er sein könnte. Es ist Zeit, sich diesem massiven Hindernis auf dem Weg zu einer gerechteren Welt ohne Armut entschieden entgegenzustellen“, so Byanyima.

Oxfam International beklagt zudem einen wachsenden Einfluss der globalen Finanzeliten auf die Politik. Sie strebten zunehmend danach, die Regeln und Gesetzgebungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. So hätten Unternehmen des Finanz- und Versicherungssektors sowie des Pharma-und Gesundheitssektors allein von März 2013 bis März 2014 insgesamt weit über eine Milliarde US-Dollar für Lobbyarbeit in Washington und Brüssel ausgegeben.

Um eine weitere Zunahme der Ungleichheit zu stoppen, fordert Oxfam International von den Staaten mehrere Maßnahmen: Die Bekämpfung von Steuervermeidung und Steuerflucht; die Besteuerung von Kapital anstelle von Arbeit; die Einführung von Mindestlöhnen sowie die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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