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Feb 02 2015

Der „Bodenatlas 2015“ bietet Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit. Land und Böden werden immer knapper, so der Bericht. Beispielsweise in Deutschland beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag.

Zudem importiert Deutschland Agrarprodukte und andere Verbrauchsgüter, die knapp 80 Millionen Hektar und damit das Doppelte der eigenen Landesfläche in Anspruch nehmen. Auch im Hinblick auf die EU seien die Zahlen alarmierend: Von den für den europäischen Konsum genutzten Flächen befinden sich rund 60 Prozent außerhalb der EU. Europa ist damit der Kontinent, der für seinen Lebensstil, seine Agrarindustrie und seinen Energiehunger am meisten von Land außerhalb seiner Grenzen abhängig ist.

Die Auswirkung Deutschlands intensiver Bodennutzung über die eigenen Landesgrenzen hinaus sei gravierend für globale Ökosysteme, so Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS). „Die Zerstörung der Böden ist ein großes Problem in Deutschland. Wir müssen die neuen globalen Ziele der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung deswegen auch für die Verbesserung des Bodenschutzes in Deutschland nutzen. 2015 bietet sich die Chance dazu.“

Der wachsende Flächenbedarf und die damit verbundenen globalen Auswirkungen seien ökologisch untragbar, so Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung: „Jeder EU-Bürger verbraucht im Jahr 1,3 Hektar Land – das sind zwei ganze Fußballfelder und sechsmal so viel wie der Flächenverbrauch eines Einwohners von Bangladesch. Das widerspricht angesichts der Ernährungssituation in vielen Ländern jedem Sinn für Gerechtigkeit und ist auch ökologisch unhaltbar. Hier ist nicht nur der europäische Verbraucher mit verantwortungsvolleren Konsumgewohnheiten gefragt, sondern vor allem die Politik: Die EU und Deutschland müssen ihre Agrarpolitik umsteuern und sich schrittweise von der Massentierhaltung verabschieden.“ Die EU sei der weltweit größte Importeur von Landflächen, wovon der größte Teil auf das Konto der intensiven Fleischproduktion gehe, für die enorme Mengen an Futtermitteln aus Ländern des globalen Südens importiert werden. Resultat sei, dass Kleinbäuerinnen und -bauern und mittlere Betriebe zunehmend ihr Land und damit ihre Nahrungs- und Existenzgrundlage verlieren, so Unmüßig.

Der Bodenatlas wurde vom IASS Potsdam gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Le Monde Diplomatique herausgegeben. Er will vor dem Hintergrund des „UN-Jahres für Böden“ zeigen, warum der Schutz der Böden alle angeht und wie besserer Bodenschutz gelingen kann.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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