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Dez 07 2015

Der Weltrisikobericht 2015 fasst jährlich die Ergebnisse des WeltRisikoIndexes zusammen. Dieser berechnet für 171 Länder das Risiko, Opfer einer Katastrophe infolge von extremen Naturereignissen zu werden. In welchem Zusammenhang stehen Ernährungssicherheit und Katastrophenrisiko? Diese Frage steht im Zentrum des Weltrisikoberichts vom Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not e.V. und dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen. 

In einem Index bewerten die Wissenschaftler das Katastrophenrisiko von 171 Ländern anhand von 28 Indikatoren in einer kombinierten Analyse von Naturgefahren und gesellschaftlichem Umfeld. Zum fünften Mal hintereinander ist der kleine Inselstaat Vanuatu an erster Stelle, danach folgen Tonga, die Philippinen, Guatemala, Bangladesch, Costa Rica und Kambodscha.

Oft hingen Hunger und Katastrophenanfälligkeit zusammen, betont Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis‘ Entwicklung Hilft und Projektleiter des Weltrisikoberichts. „Die katastrophalen Auswirkungen von Naturgewalten wie Erdbeben oder Wirbelstürmen können eingedämmt werden durch eine gesicherte Ernährung der Menschen. Wer Hunger hat, ist verletzlicher bei Katastrophen, Kriegen und Konflikten“, so Peter Mucke. Zwar müssten bis 2030 etwa 1,2 Milliarden Menschen mehr ernährt werden, doch Mucke sieht gute Chancen, bis zum Jahr 2030 das international vereinbarte Ziel, das kein Mensch mehr Hunger leiden müsse, zu erreichen: „Rein rechnerisch gibt es genug Nahrung für alle. Aber ungerechte Verteilung der landwirtschaftlichen Produkte, Verschwendung von Lebensmitteln und Verluste bei Ernte oder Transport sind verantwortlich dafür, dass noch immer Menschen hungern müssen.“

In dem Bericht wird auch auf die negativen Auswirkungen des Klimawandels hingewiesen. Aufgrund des steigenden Meeresspiegels und einer Zunahme an Stürmen sind vor allem Küsten- und Inselstaaten in Gefahr, von Naturkatastrophen getroffen zu werden. Kein Wunder, dass die 15 am meisten gefährdeten Staaten laut des Berichts auf Inseln oder am Meer liegen.

„Auch noch so weitreichende Strategien zum Katastrophenschutz alleine werden nicht ausreichen, wenn die Staatengemeinschaft sich nicht zu einer mutigen Klimapolitik durchringt, die die Situation der von Katastrophenrisiken am stärksten betroffenen Gruppen und Länder berücksichtigt“, sagt Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Vorstand Internationale Zusammenarbeit bei MISEREOR

Auf der UN-Klimakonferenz in Paris müssten daher effektive Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung dringend beschlossen werden. Alle Staaten sollten sich zum 2-Grad-Ziel bekennen und einen fairen Beitrag zu dessen Erreichung leisten.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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