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Okt 16 2015

Den Welternährungstag am 16. Oktober 2015 nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Welternährungsorganisationen (FAO) der VN zum Anlass, auf die Bedeutung sozialer Sicherung für die Überwindung von Hunger und Unterernährung aufmerksam zu machen. In dem Kontext betonten sie auch, dass nur ein Erreichen aller Ziele der 2030-Agenda dazu beitragen wird, nachhaltig Hunger und Unterernährung zu beenden.

Die FAO verweist mit ihrem diesjährigen Bericht „State of Food and Agriculture“ (SOFA), der im Rahmen der 42. Sitzung des Welternährungsausschusses (CFS) vorgestellt wurde, auf die Notwendigkeit des systematischen Aus- und Aufbaus sozialer Sicherungssysteme in den Ländern des globalen Südens, insbesondere in deren ländlichen Gebieten. Zeitgleich müssten aber auch Programme aufgelegt werden, die ein inklusives und nachhaltiges Wachstum der dortigen landwirtschaftlichen Produktion fördern. Beides zusammen böte den Menschen die Chance, aus der Armutsfalle zu entkommen.

Soziale Sicherungssysteme gibt es mittlerweile in 145 Ländern. 1,2 Milliarden Menschen profitierten schon von diesen, 150 Millionen würden durch diese vor dem Abrutschen in die extreme Armut geschützt. Dennoch gäbe es bislang soziale Sicherung aber nur für ungefähr ein Drittel der Ärmsten, so der Bericht. Der FAO-Bericht räumt auch mit dem gängigen Vorurteil auf, dass Sozialleistungen die Eigeninitiative von Betroffenen mindern. Sie würden stattdessen deutlich die Lebensbedingungen verbessern. So würden Empfängerinnen und Empfänger Unterstützungsleistungen beispielsweise mehrheitlich in die Ernährung und Bildung ihrer Kinder investieren.

Das International Food Policy Research Institut (IFPR) und die Welthungerhilfe haben ebenfalls zum Welternährungstag ihren jährlichen Welthungerindex (GHI) veröffentlicht. Demnach gelang es seit dem Jahr 2000, den Hunger um weltweit um 27 Prozent zu reduzieren. Demnach sind gute Erfolge in den Regionen Ost- und Südostasien, Nordafrika und Lateinamerika zu verzeichnen. Dagegen wiesen Afrika südlich der Sahara und Südasien weiterhin die höchsten Anteile von Hungernden auf. Die FAO schätzt, laut dem SOFA-Bericht, dass es ungefähr 67 Milliarden US-Dollar bedarf, also weniger als 0,1 Prozent des globalen Bruttonationalprodukts (BNP), um soziale Sicherungssysteme auszubauen und die Armut vollständig zu überwinden. Kombiniert werden müsste dieser Ausbau aber mit armutsorientierten Investitionen in die ländliche Entwicklung.

Ingesamt geht der Kampf gegen Hunger und Unterernährung nur sehr schleppend voran. Darauf macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Global Nutrion Report 2015 aufmerksam. Kein Land ist derzeit dabei, die von der WHO formulierten Global Nutrition Targets 2025 zu erreichen. In mehr als der Hälfte der Länder leiden Menschen deutlich unter den Folgen von Mangelernährung. Diese äußert sich beispielsweise in schwachem Wuchs bei Kindern, Übergewicht bei Erwachsenen und einem generellen Mangel an Mikronährstoffen.

Der CFS spielt eine wichtige Rolle bei der Überwindung des weltweiten Hungers. Allerdings, so Marita Wiggerthale von Oxfam, gäbe es auch sechs Jahre nachdem der CFS die Koordinierung der Bemühungen zur Hungerbekämpfung übertragen bekommen hat, keinen Überprüfungsmechanismus, mit dem festgestellt werden kann, ob und in wieweit die Staaten ihren Verpflichtungen nachkommen. Auch sei der CFS hoffnungslos unterfinanziert. „Wer kürzlich erst den globalen Nachhaltigkeitszielen zugestimmt hat, muss nun auch sicherstellen, dass der Welternährungsausschuss vernünftig arbeiten kann. Alles andere wäre ein Armutszeugnis“, so Wiggerthale.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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