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Nov 05 2015

Laut der Weltbank leben Ende 2015 erstmals weniger als 10 Prozent der Menschen in extremer Armut. Gleichzeitig hob sie die Grenze extremer Armut von 1,25 US-Dollar pro Tag auf 1,90 US-Dollar pro Tag an. Eine regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Erhöhung der globalen Armutsgrenze ist nötig, um die Änderungen der Basiskosten für Ernährung, Kleidung und Schutzbedürfnissen zu reflektieren.

Der wirkliche Wert von 1,90 US-Dollar heute sei gleichbedeutend mit dem von 1,25 US-Dollar im Jahr 2005. Die letzte Erhöhung dieser Grenze – auf 1,25 US-Dollar – hat 2008 stattgefunden. Über weitere Veränderungen sowie die Einbeziehung multipler Dimensionen von Armut wird nach den Empfehlungen der Commission on Global Poverty der Weltbank entschieden, die im April 2016 tagen wird. Die neue globale Armutsgrenze gilt bereits seit Oktober 2015.

Mit der 1,90 US-Dollar-Grenze werden Ende dieses Jahres erstmals weniger als 10 Prozent der Menschen in extremer Armut leben – das veröffentlichte die Weltbank Anfang Oktober 2015. Jim Yong Kim, Präsident der Weltbankgruppe, bezeichnet die Reduzierung der extremen Armut auf unter 10 Prozent als „die beste Nachricht, die wird der Welt heute zu bieten haben - die Berechnungen zeigen, dass wir die erste Generation seit Menschengedenken sind, die extreme Armut auf der Welt beenden kann.“ Der Fortschritt ist deutlich zu sehen: 2012 lebten noch 902 Millionen Menschen, also 12,8 Prozent der Weltbevölkerung, in extremer Armut, 2015 sind es noch 702 Millionen Menschen, also 9,6 Prozent. In der Region Ostasien und Pazifik soll der Anteil der in extremer Armut lebenden Menschen von 7,2 Prozent im Jahr 2012 auf 4,1 Prozent sinken, in Lateinamerika und der Karibik von 6,2 auf 5,6 Prozent und in Südasien von 18,8 auf 13,5 Prozent. Die größte Konzentration extremer Armut findet sich in Sub-Sahara Afrika. Hier fiel zwar der Anteil extremer Armut von 56 Prozent im Jahr 1990 auf 35 Prozent dieses Jahr, doch ist das die Hälfte der weltweilt in extremer Armut lebenden Menschen. Der Global Monitoring Report zeigt hierbei auf, dass schnelles Bevölkerungswachstum Fortschritt in vielen Ländern hemmt.

Kim sieht zur Armutsbekämpfung vor allem drei Wege:  erstens, ein breit angelegtes Wachstum zu erreichen, welches genug Anreize setzt, zweitens, in Entwicklungschancen durch flächendeckende, qualitative Bildung, Gesundheit und Hygiene zu investieren, und drittens, die Ärmsten vor plötzlichen Risiken der Arbeitslosigkeit, Hunger, Krankheit, Dürre und anderen Katastrophen zu schützen.

Tobias Kahler, Deutschland-Direktor von ONE, begrüßt die Erhöhung der globalen Armutsgrenze, doch reicht dies noch nicht aus: „Die Erhöhung der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar auf 1,90 US-Dollar ist maßgeblich auf die Inflation zurückzuführen. Zwar konnte die Weltbank auch auf verbesserte armutsrelevante Daten zurückgreifen, die in der Erhöhung Berücksichtigung gefunden haben, doch genau hier besteht noch großer Handlungsbedarf. Insbesondere viele arme Staaten haben oft nicht die Ressourcen, armutsrelevante Daten zu erheben. Wenn wir nicht auf Basis von veralteten Statistiken, Schätzungen und Hochrechnungen weitermachen wollen, brauchen wir mehr und bessere Daten.“ 

Bis 2030 soll extreme Armut überall und in all ihren Formen beendet werden – so das erste Ziel der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Agenda 2030. Mit der neuen Armutsgrenze sei die Erreichung des Ziels natürlich noch schwieriger, aber nicht unmöglich geworden, so die Weltbank.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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