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Sep 08 2015

Auf dem UN-Gipfel zur Nachhaltigkeit wurden Ende September 2015 die Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, welche die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) ablösen. Das vierte MDG, welches im Jahr 2000 in der Millenniumserklärung formuliert wurde, forderte eine Reduzierung der Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren um zwei Drittel. Dieses Ziel wurde nicht erreicht, wie ein Forscherteam der UN und der Weltbank feststellte und im Fachblatt „Lancet“ veröffentlichte.

Dazu werteten sie alle verfügbaren Register, Zensus-Daten, Haushaltsbefragungen und Stichproben von 1990 bis 2015 für 195 Staaten aus. Hierbei waren allerdings nur für 60 Staaten zuverlässige und umfassende Daten vorhanden. Die Ergebnisse besagen: Im Jahr 1990 starben 12,7 Millionen Kinder vor der Vollendung ihres fünften Lebensjahres, es gab 90,6 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten.

Heute, im Jahr 2015, sterben 5,9 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag und 42,5 von 1000 Lebendgeburten. Dies zeigt eine Verbesserung von 53 Prozent, in den Regionen „Ostasien und Pazifik“ sowie „Lateinamerika und Karibik“ wurde das Ziel sogar erreicht. Am schlechtesten schnitten die Länder in Sub-Sahara Afrika und in Südasien ab.

Die Verbesserung ist deutlich zu erkennen, doch sterben nach wie vor 16.000 Kinder pro Tag, 700 jede Stunde und somit elf pro Minute. In den Zielen für nachhaltige Entwicklung findet sich die Reduzierung der Kindersterblichkeit unter dem dritten Ziel „Gesundheit“, in dem eine Reduzierung auf 25 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten gefordert wird. „Wir wissen, wie die Sterblichkeit unter Neugeborenen weiter verringert werden kann“, so die stellvertretende WHO-Direktorin Dr. Flavia Bustreo zu einem Bericht des Kinderhilfswerks UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltbank und der UN-Abteilung für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (UNDESA).

Dies könne durch qualitative Versorgung um den Zeitpunkt der Geburt, durch einfache Dinge wie das Sicherstellen von frühem Hautkontakt, ausschließlichem Stillen und zusätzlicher Pflege für kleine und kranke Säuglinge schnell erreicht werden. Und auch Geeta Rao Gupta, stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF, meint: „Es ist eine große Erleichterung, dass die Kluft bei den Überlebenschancen der Kinder kleiner wird. [...] Wir müssen deshalb Programme vorantreiben, die sich auf die Verbesserung der Situation der ärmsten und bisher vergessenen Familien konzentrieren. Diese Strategie hat das Potenzial, die größte Zahl von Kinderleben zu retten.“ Bleiben die Sterblichkeitsraten wie bisher, werden bis 2030 weitere 94,4 Millionen Kinder sterben. Erreichen die Länder das Ziel, werden es 56 Millionen Kinder sein.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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