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Aug 28 2015

Vom 23. bis 28. August 2015 fand in Stockholm die Welt Wasser Woche statt. Mehr als 2600 Delegierte aus der ganzen Welt nahmen an der Fachkonferenz teil, die seit 1991 jährlich in der schwedischen Hauptstadt stattfindet. Organisiert wird die Welt Wasser Woche vom Stockholm International Water Institute (SIWI). Schwerpunktthema in diesem Jahr war der Zusammenhang von Wasser und Entwicklung.

„Vom Horn von Afrika und der Sahel bis nach São Paulo, Kalifornien und China – die gesicherte Wasserversorgung gehört der Vergangenheit an", sagte Torgny Holmgren, Direktor des SIWI zu Beginn der Fachkonferenz. Durch die Auswirkungen des Klimawandels und die wachsende Weltbevölkerung werde die Verfügbarkeit von Wasser extrem beeinträchtigt.

Es wird geschätzt, dass die Weltbevölkerung bis 2050 von derzeit 7,3 Milliarden auf voraussichtlich rund neun Milliarden Menschen ansteigt. Bereits heute leben laut der Hilfsorganisation Brot für die Welt rund 640 Millionen Menschen in Gebieten mit sehr starkem Wassermangel und 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

In ihrem „Water Development Report" warnt die UN davor, dass vielen Weltregionen eine verheerende Wasserkrise drohe. Zwar gebe es insgesamt noch genügend Wasser, um die Weltbevölkerung zu versorgen, dafür seien aber „einschneidende Änderungen bei der Nutzung, Verwaltung und Aufteilung" der Ressource nötig. Blieben diese Reformen aus, drohe vor allem in Ländern mit heißem und trockenem Klima eine dramatische Wasserknappheit. Laut dem UN-Report wird ein Anstieg des Wasserbedarfs um rund 55 Prozent bis 2050 erwartet.

Entsprechend behandelten die Workshops bei dem Stockholmer Forum Themen wie die Sicherstellung von Wasser- und Energieversorgung angesichts weltweit schnell wachsender Städte oder wie effektives Regierungshandeln bezogen auf das Wassermanagement aussehen könnte. Nicht zuletzt setzten sich die Teilnehmenden auch mit den Effekten des Klimawandels auseinander und diskutierten dessen konkrete Zusammenhänge mit zunehmenden Dürren einerseits und Flutkatastrophen andererseits.

Die Teilnehmenden der Konferenz waren sich einig, dass der Zugang zu ausreichend Wasser entscheidend für die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) sei, die im September in New York von der UN beschlossen werden sollen. Ohne eine gute Wasserversorgung gebe es kein Wirtschaftswachstum, keine Nahrungsmittelsicherheit, keine sichere Energieversorgung, auch keinen Schutz der Ökosysteme, von denen der Mensch abhänge, heißt es im abschließenden „World Water Week Report“. Wasser sei „der Schlüssel" für eine gute Zukunft.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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