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Aug 19 2015

Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe - ausgerufen von den Vereinten Nationen, (UN) soll er an den Einsatz für das Wohl der in Not geratenen Menschen erinnern und an alle Helferinnen und Helfer, die ihr Leben durch ihr Engagement verloren haben.       

Heutzutage könnte jeder Tag ein Welttag der humanitären Hilfe sein, die Liste der uns präsenten Krisen wird stetig länger. Als Ursache für diese massive Zunahme an Vertreibung und Flucht werden ungelöste komplexe Krisen gesehen, bei denen mehrdimensionale Konflikte anhalten, wo humanitäre Hilfe über Jahre betrieben wird. Dazu zählen beispielweise auch Länder wie der Tschad, in dem sich laut UN OCHA, dem Amt für Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der UN, mehr als 444.000 Flüchtlinge aus den Nachbarländern aufhalten, oder der Süd-Sudan, wo die Welthungerhilfe den Anteil der vom Hunger betroffenen Bevölkerung auf 40 Prozent beziffert, 1 Million schwebt dadurch in Lebensgefahr. Bei diesen „vergessenen Krisen“, die ihren Weg nicht (mehr) in die Nachrichten finden, wird der Zugang zu den Gebieten, in denen humanitäre Hilfe geleistet werden muss, schwieriger.

Die deutschen humanitären Nichtregierungsorganisationen (NRO) vertreten dabei den Standpunkt, dass die Pflicht zur humanitären Hilfe primär der nationalen Regierung und somit lokalen Akteuren zukommt. Das führt zu einer Veränderung des Systems, in dem internationale NRO nur helfen sollen, wenn lokale Freiwillige nicht fähig oder aus politischen Gründen nicht bereit für eine neutrale, unabhängige, unparteiliche und menschliche Hilfestellung sind. Die Helferinnen und Helfer vor Ort haben zwar besseren Zugang, nur werden sie meistens nicht anerkannt und es fehlt ihnen an Kontakten, Kenntnissen und den nötigen Mitteln, um umfassend humanitäre Hilfe leisten zu können. Zurzeit existiert deshalb eine Debatte, wie man lokale Akteure besser unterstützen und ihre Neutralität sicherstellen kann.        

Diese Veränderungen im System der humanitären Hilfe stießen einen Reformprozess an, der 2014 begann und mit dem World Humanitarian Summit im Mai 2016 in konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Situation umgesetzt werden soll. Dies ist dringend notwendig, denn der Bedarf an humanitärer Hilfe ist so groß wie nie und wird weiter steigen.          

Handicap International erinnerte zum Anlass des Welttags der humanitären Hilfe an den großen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller Freiwilligen. Auch CARE dankt den humanitär Helfenden weltweit und fordert mehr Sicherheit beim Einsatz vor Ort. Caritas International fordert gemeinsam mit den kirchlichen Hilfswerken sicheren Zugang zu den betroffenen Regionen und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts. Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, betont die Prinzipien der humanitären Hilfe - Neutralität, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Menschlichkeit: „Angesichts der horrenden Flüchtlingszahlen und der Bilder verzweifelter Menschen auf der Flucht, die wir auch aus Europa täglich in den Medien sehen, möchte ich das Prinzip der Menschlichkeit besonders in Erinnerung rufen. Viele derjenigen, die vor Krieg und Gewalt flüchten, haben unvorstellbares Leid erlebt. Wir dürfen nicht aufhören, uns für das Wohl der in Not geratenen Menschen einzusetzen.“

Dies steht im Einklang mit der Äußerung des Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer: „Der heutige Welttag der Humanitären Hilfe steht im Zeichen der Menschlichkeit. Wir ehren das Engagement der Helfer, die sich weltweit dafür einsetzen, in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten und Hoffnung zu geben.“

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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