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Jul 31 2015

Im Juli 2015 hat der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon, den letzten Bericht über die Millenniumentwicklungsziele (MDG) vorgelegt. Die MDG sollen ab kommendem Jahr von den SDG, die voraussichtlich im September 2015 beim UN-Gipfel verabschiedet werden, abgelöst werden. In den Bereichen, in denen sie nicht erreicht wurden sollen sie von den SDG fortgeführt werden. Zum Ende ihrer Laufzeit ist von den acht MDG nur ein Unterziel erreicht worden, nämlich die weltweite Halbierung des Anteils der extrem Armen.

Bei einigen Zielen gab es deutliche Fortschritte wie beispielsweise bei der Bekämpfung des Hungers, der Sicherung der Grundschulbildung, dem Kampf gegen Kindersterblichkeit und der Verbesserung der Müttergesundheit. Enttäuschend ist dagegen das Erreichte bei der Förderung ökologischer Nachhaltigkeit und dem Aufbau einer globalen Entwicklungspartnerschaft.

Das Ziel, den Anteil der weltweit in extremer Armut lebenden zu halbieren, ist erreicht. Dieser ging weltweit auf 836 Millionen Menschen zurück. Im Jahr 2015 sind demnach 68 Prozent weniger Menschen von extremer Armut betroffen als im Basisjahr 1990. Die weltweite Reduzierung der extremen Armut ist vor allem den Entwicklungserfolgen der Regionen Südostasien und Ostasien, insbesondere China, geschuldet. Sub-Sahara Afrika und Südasien verzeichnen dagegen weiterhin ausgesprochen hohe Raten extremer Armut. Dort leben anteilig rund 80 Prozent der global von extremer Armut betroffenen Menschen. Frauen sind auch nach fünfzehn Jahren weiterhin wesentlich häufiger von extremer Armut gefährdet als Männer. Der Anteil der extrem Armen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, ist um 41 Prozent gesunken. Heute leben noch 11 Prozent der Arbeitenden in extremer Armut, die überwiegende Mehrheit von ihnen in Sub-Sahara Afrika und in Südasien.

Etwa 45 Prozent der weltweit Erwerbstätigen ist in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Die Anzahl der prekär Beschäftigten ist seit 2008 um 25 Millionen angestiegen, weil mehr Menschen in einem schwachen globalen Arbeitsmarkt nach Beschäftigung suchen.

Das Ziel, den Anteil der weltweit Hungernden zu halbieren, wurde knapp verfehlt. Ihr Anteil ist von 23,3 Prozent im Jahr 1990 auf 12,9 Prozent im Jahr 2015 gesunken. Demnach hungern derzeit schätzungsweise immer noch 795 Millionen Menschen. Auch hier haben Ostasien und Südostasien, die deutlichsten Fortschritte erzielt. Vor allem in Sub-Sahara Afrika, in der Karibik und in Südasien ist nur ein geringer Rückgang der Hungernden messbar. Sub-Sahara Afrika hat immer noch 23 Prozent Anteil an den weltweit Hungernden. In den vergangenen Jahren hat zudem die Vielzahl von Krisen und Konflikten die Ernährungssituation in den betroffenen Ländern und Regionen verschärft. Insgesamt waren im Jahr 2014 rund 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht.

Laut Bericht haben zur erfolgreichen Umsetzung der MDG gezieltere Politikansätze beigetragen, die insbesondere aufgrund einer besseren Verfügbarkeit entwicklungs- und armutsrelevanter Daten formuliert werden konnten. Der MDG-Prozess hat aber auch verdeutlicht, so der Bericht, wie wichtig zuverlässige und zeitnahe Daten für die Politikgestaltung sind. Mit Blick auf die SDG bedarf es deshalb auch eines deutlichen Ausbaus der statistischen Kapazitäten der Länder im globalen Süden und auch der Nutzung neuer Daten, wie beispielsweise Raumdaten.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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