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Jul 30 2015

Jüngste Ereignisse belegen: Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar kamen in Indien zehn ArbeiterInnen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben.

Mit der neuen Kampagne „Change Your Shoes“ nehmen SÜDWIND und das INKOTA-netzwerk nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die VerbraucherInnen zu schaffen.

„Die tragischen Unglücke machen deutlich, dass es auch in der Schuh- und Lederproduktion an nötigen Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz fehlt“, erklärt Berndt Hinzmann von INKOTA. „Auch bei den Arbeitsbedingungen sieht es nicht besser aus. Niedrige Löhne und Überstunden sind auch hier an der Tagesordnung.“

Etwa 87 % der 22 Mrd. Paar Schuhe, die im Jahr 2013 weltweit produziert wurden, stammten aus Asien. „Ein Arbeiter oder eine Arbeiterin in Tamil Nadu verdient zwischen einem und zwei Euro am Tag. Das reicht nicht zum Leben“, ergänzt Anton Pieper von SÜDWIND. Darüber hinaus werden etwa 85 % des Leders weltweit mit Chromsalzen gegerbt, obwohl dieses chemische Verfahren hohe Risiken für Mensch und Umwelt birgt.

Die Kampagne „Change Your Shoes“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit über diese Missstände in der Leder- und Schuhproduktion zu informieren. Genau das ist dringend notwendig, wie eine von der Kampagne in Auftrag gegebene Studie belegt: „Es ist alarmierend, wie wenig Verbraucher und Verbraucherinnen über die Herstellung von Schuhen wissen“, so Pieper weiter. Da Arbeitsrechtsverletzungen in der Leder- und Schuhproduktion die Regel sind, will die Kampagne öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, um so die Unternehmen zur Einhaltung von öko-sozialen Standards in der globalen Lieferkette der Leder- und Schuhproduktion zu bringen.

Mit der Kampagne „Change Your Shoes“ setzen sich 18 Partnerorganisationen aus europäischen Ländern sowie aus Indien, Indonesien und China für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Durchsetzung von Menschenrechten bei der Arbeit in der Schuh- und Lederproduktion ein. Recherchen in China, Indien, Indonesien, Osteuropa und der Türkei sind Grundlage der Kampagne, die Politik und Unternehmen dazu auffordert, Verantwortung für Menschen und Umwelt zu übernehmen.

Mehr Informationen: www.suedwind-institut.de/changeyourshoeswww.inkota.de/change-your-shoes

Fact Sheet: „Wo der Schuh drückt - Auswirkungen des globalen Schuhhandels auf Preise, Löhne und Arbeitsbedingungen“

Video zur Kampagne „Change Your Shoes“: http://www.suedwind-institut.de/ChangeYourShoes.mp4

App zur Kampagne: http://changeyourshoes.cantat.com

Ansprechpartner:

  • Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mobil: 0160-94 69 87 70
  • Anton Pieper, SÜDWIND-Institut, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mobil: 0176-968 22 859

Quelle: Südwind - Institute für eine gerechte Wirtschaft (Ökonomie und Ökumene)

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