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Mai 26 2015

Laut dem kürzlich erschienenen „ONE-DATA-Bericht“ ist der Anteil der extrem armen Menschen in den am wenigsten entwickelten Ländern (Least Developed Countries – LDC) überproportional hoch, bis zum Jahr 2030 wird prognostiziert, dass die Hälfte der ärmsten Menschen in diesen Ländern leben. Gleichermaßen sinken jedoch die Mittel für die Entwicklungshilfe an diese Länder seit Jahren, betont der seit 2006 jährlich erscheinende Bericht.

Sein Ziel ist es, die Entwicklungszusammenarbeit zu überwachen und Rechenschaft von der Politik im Hinblick auf ihre Zusagen für die Ärmsten der Welt zu fordern. In den verbleibenden vier Monaten bis zur Verabschiedung der SDG müsse ein Kurswechsel in der Entwicklungspolitik erfolgen und vor allem Frauen und Mädchen stärker in den Fokus gerückt werden, so Tobias Kahler, Deutschland-Direktor von ONE: „Wollen wir die extreme Armut bis zum Jahr 2030 beenden, muss ein Politikwechsel her. Die Ärmsten – und dabei vor allem Frauen und Mädchen – müssen in den Mittelpunkt aller Entwicklungsbemühungen gestellt werden. Dazu muss die Hälfte der Entwicklungshilfe in die am wenigsten entwickelten Länder dieser Welt fließen.“

Zudem müsse sich Deutschland als Gastgeberland des G7-Gipfels erneut zum 0,7-Prozent-Ziel bekennen und 50 Prozent  der Mittel in die LDC investieren. Der Bericht hebt hervor, dass viele Geberländer ihr Ziel, 0,7-Prozent für Entwicklungshilfe aufzuwenden nicht erreicht haben und der Anteil, der an die LDC ginge, stetig sinke. So hätten die LDC im Jahr 2014 weniger als ein Drittel der globalen Entwicklungshilfe (30,3 Prozent) bekommen. Eine zielgerichtete Entwicklungszusammenarbeit für die Ärmsten in Verbindung mit einer Erhöhung der Eigeneinnahmen der Entwicklungsländer sei gefordert, um bis zum Jahr 2020 jedem Menschen ein Basispaket mit Gesundheits-, Bildungs- und Sozialleistungen im Wert von 500 US-Dollar zugänglich zu machen.

Für die Finanzierung müsse die Konferenz in Addis Abeba eine zentrale Rolle spielen, so Kahler: „Wenn die Globalen Ziele erfolgreich sein sollen, muss der Finanzierungsgipfel in Addis Abeba Chefsache sein. Die Staats- und Regierungschefs der Welt müssen vor Ort eine Strategie entwickeln, wie mehr Finanzmittel mobilisiert, illegale Finanzflüsse gestoppt und Transparenz gesteigert werden können. Francois Hollande hat bereits seine Teilnahme angekündigt; Angela Merkel sollte es ihm gleichtun“. Der DATA-Bericht empfiehlt einen 5-Punkte Plan, auf den sich die Staats- und Regierungschefs in Addis Abeba einigen sollten um die ärmsten der Welt zu stärken:

  1. Zugang zu Grundversorgung
  2. Erhöhung der Eigeneinnahmen
  3. Erhöhung der ODA auf 0,7 Prozent des BNE und die Hälfte der ODA für LDC
  4. Integratives Wachstum
  5. Uneingeschränkte Rechenschaftspflicht.

Quelle: Projekt "Deine Stimme gegen Armut - Entwicklung braucht Beteiligung"

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